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AGENDA 21

Auf der Umweltkonferenz in Rio wurde erstmals der Zusammenhang von Umwelt und Entwicklung kontrovers diskutiert. Die in Rio aufgetretenen Widersprüche und Konflikte zwischen Industrieländern einerseits und Entwicklungsländern andererseits schlugen sich in einem Aktionsprogramm nieder. Dieses Programm, die "Agenda 21" beinhaltet Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um dem Ziel einer weltweit nachhaltigen Entwicklung näher zu kommen.

Auch die Kommunen der 170 Unterzeichnerstaaten sollten bis zum Jahr 1996 Aktionspläne für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene aufstellen. Diese Aufstellung eines lokalen Aktionsplanes wird dabei nicht als reines Verwaltungshandeln verstanden, sondern die Kommunalverwaltung soll in Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale Agenda 21 beschließen.

Die Entstehung einer lokalen Agenda 21 könnte in den Stadtmarketingprozess einbezogen werden. Hier in Engen geht es vor allem darum, vielfältige Ansätze zusammenzufassen und voranzubringen:

Beispiele sind unter anderem:

  • die Ökobaurichtlinien
  • die Umweltqualitätsziele
  • das Verkehrskonzept Innenstadt
  • das Stadtbuskonzept
  • das Energiekonzept
  • der Beitritt zum Klimabündnis
  • Förderung von regenerativen Energien durch die Stadtwerke
  • Förderung des Fahrradverkehrs
  • Tourismus
  • Einführung einer höheren oder kostendeckenden Vergütung für Strom aus regenerativen Energien

Ulrich Graf


Von den kommunalen Gremien setzt sich zur Zeit vor allem die SPD Engen für eine Umsetzung der Agenda 21 ein.