zur Startseite
Über uns Aktuell Aktionen Termine Links Kontakt
Aktionen:
Agenda 21
Atommüllager
Bleischrot

Führungen

Kiesabbau
Kinderprogramm
Kräutergarten
Kräuterküche
Ökomarkt
Pflege-
maßnahmen
Windenergie
1250 Jahre Welschingen
Interreg-Projekt "Vögel im Obstgarten"

 

 

 

 


Kräutergarten Engen
- Es war einmal!

In den Jahren 1994-1995 hat die BUND-Gruppe Engen mit Unterstützung des Krankenhausunterstützungsvereins Engen und unter der fachmännischen Leitung des Diplom Biologen und Gartenbauspezialisten Bernd Dittrich aus Binningen beim Krankenhaus Engen einen Kräutergarten nach altem Vorbild angelegt. Der Garten ist für jedermann zugänglich. Zu sehen sind bekannte und weniger bekannte Heilkräuter, Küchenkräuter und Duftkräuter.
Zum Garten wurde auch eine Broschüre erstellt, die weitere Informationen zu seiner Entstehung und den einzelnen Kräutern enthält. Sie war an der Krankenhauspforte und bei der BUND-Gruppe Engen kostenlos erhältlich.
Der Garten sollte den Patienten und Senioren des Krankenhauses Freude bereiten und kann natürlich auch der Krankenhausküche ständig frische Kräuter liefern. Die Auswahl reichte dabei vom gewöhnlichen Schnittlauch bis zu mediterranen Arten wie Basilikum, Thymian und Rosmarin. Neben den Küchenkräutern bot der Garten altbewährte Heilkräuter wie Alant, Frauenmantel oder Johanniskraut. Abgerundet wurde der Reigen durch seltene Duftkräuter, die nach Anis oder sogar nach Schokolade duften. Es versteht sich von selbst, daß ein Garten der vom BUND angelegt wurde auch ein Schlaraffenland für Insekten und Schmetterlinge war.
Offiziell eröffnet wurde der Engener Kräutergarten am  14. Juni 1998 durch Bürgermeister Johannes Moser.
Kräutergarten Engen

Doch nur 3 Jahre später war das Ende des Kräutergartens besiegelt. Auf dem mit großem Arbeits- und Kostenaufwand errichteten Kräutergarten wurde ein Altenheim errichtet. Eine versprochene Umsiedelung des Kräutergartens in einen anderen Teil des Krankenhausgeländes wurde nicht eingelöst. Schade nicht nur um die unzähligen Pflanzen, die gerade ihre volle Grösse erreicht hatten.