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Im europäischen Naturschutznetz kommt den Hang- und Schluchtwäldern eine besondere Bedeutung zu. Gebiete wie das Naturschutzgebiet am Mägdeberg sind deshalb als FFH-Gebiete erfasst und genießen besonderen Schutz. So ausgeprägt wie im Hegau kommen sie erst wieder am Albtrauf vor. Darauf wies der Gottmadinger BUND-Umweltbeauftragte einleitend hin. Auffallend, dass in diesen Gebieten die dominante Buche fehlt und Eschen, Berg- und Spitzahorn sowie die Ulme vorkommen. Typische Pflanze auch der Waldmeister. Insbesondere von der schönen Felsflora war wegen des fehlenden Regens nur noch wenig zu sehen. Das abends blühende nickende Leimkraut, das "Gänsesterb" und der Heidegünsel waren aber noch erkennbar. Etwas beschwerlich war dann auf der Nordseite der Abstieg zur Kletterwand, an der vier bis fünf Seilschaften unterschiedlichster Altersgruppen gerade aktiv waren. Die Reaktion von Eberhard Koch: "Nicht schlecht, dass geklettert wird - Durch die Tritte werden Stellen wieder für spezielle Pflanzen freigelegt". Auch die eiszeitlichen Steinschutthalden tragen wesentlich zu der besonderen Pflanzengesellschaft des Mägdeberges bei. Den krönenden Abschluss bildeten zwei Orchideenarten: Das Weiße Waldvögelein und die äußerst seltene Nelken-Sommerwurz, die beide auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen zu finden sind.
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