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Den Bibern auf der Spur

Den Bibern auf der Spur

Die Kindergruppe BUND-Spechte traf sich Ende April zum Thema Biber in Immendingen bei der Donauversinkung. Die Donau gibt den Bibern dort einen idealen Platz, um als Baumeister tätig zu sein. Mit ihren selbstschärfenden immer nachwachsendem Nagetiergebiss haben sie dort einige Bäume gefällt zum Bau für ihre Biberburg. Der Biber baut auch Dämme, um den wechselnden Wasserstand in den Griff zu bekommen. Als Schutz vor Feinden  muss sein Eingang ständig unter Wasser sein.
Lange Zeit wurde der Biber ausgerottet, so dass um 1900 nur noch einige Restbestände in Deutschland lebten. Die Biber wurden früher zur  Fastenzeit gegessen. Mit seinem schuppigen Schwanz galt er lange als guter und ergiebiger Fischfang. Mittlerweile steht er aber unter Naturschutz. Seit 1966 wurden sie auf Initiative des BUND mit Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums wieder angesiedelt. Inzwischen leben in Bayern ca. 12.000 und in BaWü um die 1.500 Biber.