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Wo sich Fuchs und Dachs gute Nacht sagen

Spannende Entdeckungstour im Ertenhag

Unter der Leitung der Naturpädagogin Waltraud Kostmann machte sich eine begeisterte Kindergruppe auf ins Ertenhag bei Welschingen, um nach Spuren der Waldbewohner zu suchen.

Schnee ist nicht nur zum Rodeln gut. Spuren im Schnee verraten auch vieles über das sonst verborgene Leben im Wald. Im Rahmen des Kinderprogramms der BUND-Gruppen Engen und Mühlhausen Ehingen führte die bekannte Naturpädagogin Waltraud Kostmann eine Gruppe junger „Waldspürnasen“ ins Ertenhag bei Welschingen. Hier lernten Sie die Spuren von Reh, Fuchs, Maus und Hase zu lesen und erfuhren was ein Wildwechsel ist.
Besonders aufregend wurde es, als man die vielen, weitverzweigten Ein- und Ausgänge eines Fuchsbaus entdeckte, in dem – den Spuren nach – sowohl Fuchs als auch Dachs einen Unterschlupf gefunden hatten.
Nach einem zünftigen Vesper im Wald spielten die kleinen Detektive nun selbst Eichhörnchen, versteckten Nüsse, spielten „Marder fängt Eichhörnchen“ und mussten schließlich versuchen, ihre Nüsse wiederzufinden. Wie bei den richtigen Eichhörnchen kamen nicht alle Nüsse wieder zum Vorschein und so wird sich sicher ein anderes Waldtier darüber freuen.
Als man auf dem Rückweg noch den Schlafplatz eines Rudels Rehe entdeckte, war klar, dass die Kinder diesen Nachmittag so bald nicht vergessen werden.